Im September 2026 hat Alexander Pichler die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson abgeschlossen. Damit gibt es bei uns jetzt eine Ansprechperson, die sich gezielt um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit kümmert – und die weiß, wovon sie spricht.
Was eine Sicherheitsvertrauensperson macht
Die Sicherheitsvertrauensperson ist im österreichischen ArbeitnehmerInnenschutzgesetz verankert. Sie berät und unterstützt die Kolleg:innen genauso wie die Geschäftsführung: bei der Auswahl der Schutzausrüstung, bei der Bewertung der Gefahren an den Arbeitsplätzen, bei Unterweisungen – und immer dann, wenn jemandem auf der Baustelle etwas auffällt, das nicht passt. Die Verantwortung für die Sicherheit bleibt dabei bei der Geschäftsführung. Alexander nimmt sie uns nicht ab. Er sorgt dafür, dass sie im Alltag nicht untergeht.
Warum das bei der Einteilung beginnt
Alexander teilt bei uns die Monteure auf die Baustellen ein. Er weiß, wer wann wo arbeitet, wo eine Anlage unter Spannung bleibt, wo ein Gerüst oder eine Hebebühne gebraucht wird und wo jemand allein unterwegs ist. Genau dort beginnt Sicherheit: bei der Planung, lange bevor jemand eine Klemme anfasst. Wer die richtige Ausrüstung, genug Zeit und wenn nötig eine zweite Person einplant, verhindert viele Unfälle von vornherein.
In unserem Beruf gibt es keine kleinen Fehler
Elektrotechnik verzeiht wenig. Die fünf Sicherheitsregeln kennt jeder Elektriker aus der Lehre: freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen, benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken. Sie auch dann einzuhalten, wenn der Termin drückt und der Kunde wartet, ist eine andere Sache. Dafür braucht es ein Klima, in dem Nachfragen normal ist und niemand schief angeschaut wird, weil er lieber noch einmal misst. Dafür ist Alexander jetzt die Ansprechperson – direkt und ohne Hemmschwelle.
Weiterbildung ist kein Extra
Unser Beruf verändert sich ständig: neue Normen, neue Technik, neue Anforderungen auf der Baustelle. Deshalb investieren wir in die Weiterbildung unseres Teams, und die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson gehört dazu. Zeit für Kurse sehen wir nicht als Ausfall, sondern als Investition – in die Qualität unserer Arbeit und vor allem in die Menschen, die sie machen. Unser Anspruch ist einfach: Alle im Team kommen am Abend so nach Hause, wie sie in der Früh gekommen sind.
Alexander, danke für deinen Einsatz – und gratuliere zum Abschluss!